Kindergarten Waldkinder SG

Kindergarten

Die 4- bis 5-Jährigen des Kindergartens pirschen 5 Tage die Woche durch den Wald

Glücklich jauchzend über Baumstämme balancieren, auf allen Vieren die Rehe imitieren, klettern und springen. Dazu die Finger tief ins samtweiche Moos graben, durch raschelndes Laub und knackende Äste rennen, den Geschmack von Schnee auf der Zungenspitze geniessen.

 

Das ganze Jahr über sind wir fünfmal wöchentlich draussen und erleben das Wunderuniversum Wald mit all seinen Facetten.

 

Das stete Ausprobieren hilft den Kindern, ihren Körper richtig kennen und ihre Fähigkeiten zuverlässig einschätzen zu lernen. Zudem schulen die vielen Sinnesansprüche die Wahrnehmung. So gehen wir alle in Resonanz zu unserer Umwelt – für eine emotionale Bindung zur Natur, die die Kinder ein Leben lang begleiten wird.

Ort

Riethüsli / St.Georgen

Zeiten

Mo bis Fr 8.45–11.45 Uhr

(zusätzlich Di bis 15.15 Uhr inkl. Mittagessen für die 2. Kiga-Stufe)

Alter

4- bis 6-jährige Kinder

Stufen

1. und 2. Kindergarten

Gruppengrösse      

max. 18 Kinder

Infrastruktur

Wald, Waldsofa

Elternkommunikation

Austausch am Waldrand oder auf Wunsch telefonisch, ein Elternabend am Schuljahresbeginn und regulär 2 Elterngespräche pro Schuljahr

 

 

Ort

Riethüsli / St.Georgen

 

Zeiten

Mo bis Fr 8.45–11.45 Uhr

(zusätzlich Die bis 15.15 Uhr inkl. Mittagessen für die 2. Kiga-Stufe)

 

Alter

4- bis 6-jährige Kinder

 

Stufen

1. und 2. Kindergarten

 

Gruppengrösse

max. 18 Kinder

 

Infrastruktur

Wald, Waldsofa

 

Elternkommunikation

Austausch am Waldrand oder auf Wunsch telefonisch, ein Elternabend am Schuljahresbeginn und regulär 2 Elterngespräche pro Schuljahr

Wie kommt mein Kind zum Treffpunkt am Waldrand?
Der Schulweg bis zum Waldrand liegt in der Verantwortlichkeit der Eltern. Die Waldeltern sind jedoch mit einem Bähnlidienst zwischen Bahnhof und Wald gut organisiert. Die Praktikantin/der Praktikant begleitet die Kinder am Morgen in den Wald. 


Sind die Kinder immer Draussen auch bei schlechten Wetterlagen?
Grundsätzliche sind die Kinder immer Draussen. Bei starkem Regen steht den Kindern ein Waldsofa und der Bauwagen zur Verfügung. Und bei Sturm und Gewitter kennt unser Leitungsteam sichere Orte und Räumlichkeiten ausserhalb des Waldes. 


Gibt es Tipps für optimale Kleidung?
Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk mit guten Profil gehören zur wichtigsten Ausstattung der Kinder. Dies muss nicht teuer sein. Gummistiefel, Wanderschuhe, Winterschuhe mit Filzeinsatz sowie Regenjacke & Regenhose und Skihose und Skijacke, Thermounterwäsche und eine Kopfbedeckung gehören zur Grundausstattung. Wir tragen auch im Sommer lange Hosen und einen leichten Pullover. Im Wald kann es auch bei sommerlichen Temperaturen am Morgen kühl sein. Dazu schützt die Kleidung vor Brombeerdornen und Zecken. 


Was gehört in den Rucksack meines Kindes? 
Einen zNüni, warmer Tee oder Wasser sind täglich dabei. Im Winter gehören auch Handschuhe zum Wechseln dazu. Detaillierte Informationen erhaltet ihr direkt vom Leitungsteam. 

 

Wo werden die Eltern im Alltag der Kinder miteinbezogen?
Wir feiern während des Waldjahres mit den Kindern einige Feste und Rituale. An einigen davon sind die Eltern ebenfalls eingeladen. Zum Beispiel am Räbenliechtli-Umzug, Wintervertreiben, Vogelmorgen, Geburtstagsritual des eigenen Kindes oder beim Abschlussfest. 


Wir brauchen eine Tagesbetreuung. Gibt es das?
Ja, von Montag bis Donnerstag kann Betreuung ab Mittag bis spätestens 17.30 Uhr in der Waldkinder-Krippe dazu gebucht werden. Die Praktikantin/der Praktikant des Kindergartens begleitet die Kinder mit der Appenzellerbahn in die Notkersegg zur Waldkinder-Krippe. Die Krippentarife sind für städtische Kinder durch die Stadt St. Gallen subventioniert und richten sich nach deren Tarifssystem. Kinder, welche auch unter dem Schuljahr die Walkinder-Krippe besuchen, können auch in den Schulferien betreut werden. 


Wie sind eure Erfahrungen beim Übertritt in die öffentliche Schule?
Aufgrund Rückmeldungen von Eltern und Lehrpersonen wissen wir, dass die Kinder den Übertritt gut meistern. Auffallend oft hören wir, dass die ehemaligen Waldkinder konzentriert und selbstständig arbeiten und sich rasch in der neuen Umgebung und der neuen Kindergruppe zurecht finden. 

Catherine Zundel Reich
Catherine Zundel Reich
Lehrperson Waldkindergarten seit 2012
Rebekka Angele
Rebekka Angele
Praktikantin

Impressionen